SPD: Finanzierung des Einsatzes von Service-Mitarbeitern auf dem Bahnhof Kreiensen sichern

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Auf Nachfrage von Ratsmitglieder der SPD-Fraktion aus Kreiensen hat die DB bestätigt, dass mit der Betriebsbereitschaft der Fahrgastinformationssysteme auf dem Bahnhof Kreiensen das Service-Personal abgezogen wird.

Der Bahnhof Kreiensen sei ein bedeutender regionaler Umsteigeknoten. Die Umsteigezeit bei vielen Verbindungen beträgt nur 5 Minuten und ist damit äußerst knapp bemessen; ältere Personen oder Reisende mit Kinderwagen oder Reisegepäck, die zweimal den Aufzug benutzen müssen, können diese Umsteigezeit oft nicht erreichen, so dass zur Erreichung des Anschlusszuges nach Auffassung der SPD eine örtliche Betreuung der Fahrgäste zwingend erforderlich ist. "Anzeigesysteme und Durchsagen erachten wir als nicht ausreichend", so Schütte.

Für den Bahnhof Kreiensen mit der wesentlichen Säule von Umsteige-Reisenden ist Service-Personal vor Ort aus Sicht der SPD unbedingt erforderlich. Die Bedeutung des Bahnhofs Kreiensen und damit auch die Attraktivität der Zugverbindungen ist sehr stark damit verbunden, dass die Anschlusszüge, auch bei geringen Verspätungen, sicher erreicht werden. Da ein weiterer Einsatz von Service-Personal von DB Station&Service auf dem Bahnhof Kreiensen nicht vorgesehen ist, muss nach Auffassung der SPD-Fraktion nach anderen Möglichkeiten des Einsatzes von Service-Personal und deren Finanzierung gesucht werden. Hierzu soll seitens der Verwaltung zu einer Gesprächsrunde unter Beteiligung von DB Station&Service, der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, des Verkehrsverbundes Südniedersachsen sowie der Eisenbahnverkehrsunternehmen, die im Bahnhof Kreiensen Verkehrshalte haben, also DB Regio Nord, Metronom und Nordwestbahn, eingeladen werden. "Die Teilnehmer haben aus unserer Sicht, jeder ein Eigeninteresse an gesicherten Anschlussverbindungen", so Schütte.

"Es darf aus unserer Sicht kein Versuch unterbleiben, die Attraktivität des Bahnhofs Kreiensen und die Bedeutung als regionalen Umsteigebahnhof für die Zukunft zu sichern", so Klaus-Reiner Schütte. Um dieses langfristig zu erreichen, sei der Einsatz von Service-Mitarbeitern vor Ort unerlässlich.

 
 

 


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