Bürgermeisterkandidat René Kopka will die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerschaft deutlich verbessern und Krisen künftig stärker zur Chefsache machen. Angesichts aktueller Herausforderungen in Kreiensen – darunter der Wasserrohrbruch, die Diskussionen um die Zukunft des DRK-Kindergartens sowie der geplante Neubau des Feuerwehrgerätehauses – betont er die zentrale Bedeutung von Transparenz, klaren Zuständigkeiten und verlässlicher Information.

„Kommunikation und Krisenmanagement werden bei mir Chefsache“, erklärt Kopka. Bürgerinnen und Bürger müssten sich darauf verlassen können, jederzeit zeitnah, umfassend und nachvollziehbar informiert zu werden. Aus den bisherigen Ereignissen leitet er den Anspruch ab, die Informationswege innerhalb der Verwaltung zu verbessern und klare Ansprechpartner zu benennen, damit Entscheidungen schneller und verständlicher kommuniziert werden.

Zur Stärkung der Bürgernähe kündigt Kopka regelmäßige Bürgersprechstunden an. Ziel sei es, Anliegen frühzeitig aufzunehmen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und das Vertrauen in politische Entscheidungen zu stärken.

Ein besonderes Augenmerk legt Kopka auf die Verbesserung der Krisenkommunikation. Gerade in Ausnahmesituationen sei es entscheidend, dass Informationen schnell und transparent weitergegeben werden. Der Wasserrohrbruch in Kreiensen habe gezeigt, wie wichtig klare Abläufe und verlässliche Kommunikation in solchen Lagen seien.

Auch bei konkreten Projekten sieht Kopka Handlungsbedarf. Für die Zukunft des DRK-Kindergartens fordert er zeitnahe Klarheit, um eine tragfähige Lösung für Familien, Beschäftigte und Träger zu erreichen. 

Ebenso betont er die Bedeutung einer verlässlichen Planung für das Feuerwehrgerätehaus Kreiensen. Die Feuerwehr ist auf stabile Rahmenbedingungen und Planungssicherheit angewiesen. Die aktuelle Hängepartie belaste die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr schwer und müsse ganz schnell beendet werden. Sie ist dem Brand- und Katastrophenschutz nicht dienlich, sondern bewirkt das Gegenteil. So geht das nicht, betont der SPD-Bürgermeisterkandidat.

Neben diesen inhaltlichen Schwerpunkten setzt Kopka auf eine Modernisierung der Stadtverwaltung. Verwaltungsverfahren sollen einfacher und verständlicher gestaltet werden, während digitale Angebote weiter ausgebaut werden, ohne den persönlichen Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu ersetzen. Gleichzeitig sollen Ortsräte und Ehrenamt stärker unterstützt und besser in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Dafür sollen feste Ansprechpartner im Rathaus benannt werden, um Projekte und Anliegen effizienter zu bearbeiten. Ergänzend soll ein Beschwerdemanagement mit verbindlichen Antwortfristen eingeführt werden, damit Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger verlässlich und zeitnah erfolgen. Auch die Personalentwicklung innerhalb der Verwaltung sowie die Gewinnung von Nachwuchskräften sollen gezielt gestärkt werden, um die Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern. 

„Mein Ziel ist eine Verwaltung, die Dienstleister für die Menschen ist – nah, verlässlich und gerecht“, so Kopka abschließend. „Die Bürgerinnen und Bürger sollen spüren, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und ihre Stadtverwaltung an ihrer Seite steht. Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit, klare Kommunikation und konsequentes Handeln.“