Tour de René: 46 Ortschaften, unzählige Gespräche – René Kopka will Bürgermeister für ganz Einbeck werden

46 Ortschaften, unzählige Kilometer mit dem Fahrrad und vor allem: unzählige persönliche Gespräche. Mit der letzten Fahrradtour am vergangenen Samstag ist die „Tour de René“ von SPD-Bürgermeisterkandidat René Kopka zu Ende gegangen. In den vergangenen Wochen hat Kopka damit alle 46 Ortschaften der Stadt Einbeck besucht und sich vor Ort ein umfassendes Bild von den Anliegen der Menschen gemacht.

„Ich habe in den vergangenen Wochen eine Menge Eindrücke mitgenommen. Vor allem aber habe ich erlebt, wie viel Herzblut und Engagement in unseren Ortschaften steckt. Wir leben in einer tollen Region. Und genau für diese Stadt mit ihren 46 Ortschaften möchte ich mich als Bürgermeister mit ganzer Kraft einsetzen“, erklärt Kopka.

Die Fahrradtouren waren für ihn bewusst im Sommer gewählt. „Ich wollte zuhören und nicht nur reden. Ich wollte wissen: Was läuft gut? Wo drückt der Schuh? Was erwarten die Menschen von ihrem Bürgermeister? Auf diese Fragen habe ich sehr viele Antworten bekommen.“

Dabei seien sowohl positive Entwicklungen als auch deutliche Kritik angesprochen worden. Themen wie eine verlässliche, flächendeckende Kinderbetreuung, ausreichende Budgets für die Ortsräte, eine gute Ausstattung der Feuerwehren, bessere Informationen aus der Verwaltung und die Weiterentwicklung des Bauhofs seien immer wieder zur Sprache gekommen.

„Die Menschen erwarten zu Recht, dass ihre Anliegen ernst genommen werden. Sie wollen nicht nur verwaltet werden, sondern ihre Ortschaften aktiv gestalten können. Dafür brauchen sie einen Bürgermeister, der zuhört, Entscheidungen trifft und Probleme auch wirklich angeht“, so Kopka.

Besonders beeindruckt habe ihn das starke ehrenamtliche Engagement. „Was ich in unseren Ortschaften erlebt habe, macht mich stolz. Ob Feuerwehr, Vereine, Dorfgemeinschaften, Kultur oder Sport – überall gibt es Menschen, die anpacken und Verantwortung übernehmen. Dieses Engagement hält unsere Stadt zusammen. Als Bürgermeister möchte ich dafür sorgen, dass dieses Ehrenamt die Unterstützung bekommt, die es verdient.“

Gleichzeitig dürfe die Stadt bei ihren eigenen Strukturen nicht stehen bleiben. „Wir müssen als Stadt selbst leistungsfähig sein. Dazu gehört für mich auch ein moderner und gut ausgestatteter Bauhof. Wenn wir wollen, dass unsere Ortschaften attraktiv und lebenswert bleiben, müssen wir auch die notwendige Infrastruktur und die kommunalen Dienstleistungen sichern.“

Auch Themen, die über das unmittelbare Stadtgebiet hinausreichen, wurden bei den Touren angesprochen. Dazu zählt insbesondere der Ausbau der Radwege. „Wir brauchen bessere und sichere Verbindungen zwischen unseren Ortschaften und der Kernstadt. Und wir müssen dort, wo wir auf Landkreis oder Land angewiesen sind, Druck machen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“

Für Kopka ist die Tour de René deshalb auch ein Auftrag für die kommenden Jahre. „Ich habe jetzt nicht nur die Straßen und Wege unserer Stadt besser kennengelernt. Ich kenne viele Menschen persönlich und habe ihre Themen, Sorgen und Ideen gehört. Das ist ein großer Unterschied.“

Sein Anspruch sei klar: „Ich will Bürgermeister für ganz Einbeck werden. Nicht nur für die Kernstadt und nicht nur für einzelne Ortschaften, sondern für alle 46. Deshalb werde ich auch als Bürgermeister regelmäßig unterwegs sein. Kommunalpolitik darf nicht nur im Rathaus stattfinden.“

Ein besonderer Dank gilt für Kopka den Menschen, die die Touren begleitet und unterstützt haben. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf den verschiedenen Etappen begleitet haben – egal, ob über die gesamte Strecke oder nur für ein Teilstück. Danke auch an alle, die an den Stationen dazugekommen sind, Gespräche geführt, Hinweise gegeben und ihre Zeit investiert haben. Diese Unterstützung und die vielen Begegnungen haben die Tour de René zu etwas ganz Besonderem gemacht.“

Sein Dank gelte auch denjenigen, die bei der Organisation und Durchführung der Touren geholfen hätten. „Eine solche Tour durch alle 46 Ortschaften lässt sich nicht allein auf die Beine stellen. Deshalb sage ich ganz herzlich Danke an alle, die geplant, organisiert, begleitet und mit angepackt haben.“

Die Fahrradtouren seien damit ein wichtiger Baustein im Wahlkampf gewesen – aber nicht das Ende des Bürgerdialogs. „Jetzt geht es darum, aus den vielen Gesprächen konkrete Politik zu machen. Ich will nicht versprechen, dass alles sofort gelöst werden kann. Aber ich verspreche, dass ich Probleme anpacke, Entscheidungen treffe und den Menschen ehrlich sage, was möglich ist und was nicht.“

„Diese Stadt hat unglaublich viel Potenzial. Sie hat engagierte Menschen, starke Ortschaften und eine Menge Ideen. Ich möchte dieses Potenzial nutzen und Einbeck gemeinsam mit den Menschen weiterentwickeln. Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen – für unsere Kernstadt, für alle 46 Ortschaften und für die Zukunft unserer Stadt.