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Teaser Vielfalt Foto: SPD Einbeck

1. Oktober 2020: Einbeck soll weltoffen, tolerant und liebenswert bleiben

„In Einbeck zu wohnen bedeutet mehr als nur die Postleitzahl miteinander zu teilen“ so Dirk Heitmüller, der Bürgermeisterkandidat der Einbecker SPD.

Das gemeinsame Wohnen an einem Ort ist identitätsstiftend. Gerade auch in einer so schnelllebigen Zeit sind Rückzugs- und Wohlfühlorte wichtig. Damit wir nicht nur nebeneinander Hausen, sondern in einer Gemeinschaft zusammenleben, müssen wir bereit sein aufeinander zugehen und unsere Mitmenschen zu akzeptieren.

Das Leben in Einbeck ist bunt. Bei uns leben Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichem Glauben, unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlichem Bildungsgrad. Manche wohnen in einer Ortschaft, andere in der Kernstadt.

„Ich setze mich für ein weltoffenes, tolerantes und liebenswertes Einbeck ein, in dem alle genannten Gruppen eine Heimat haben sollen“ betont Dirk Heitmüller.

Unsere gelebten Städtepartnerschaften zu Artern in Thüringen, Keene in den Vereinigten Staaten von Amerika, Patschkau in Polen, Thiais in Frankreich und Wieselburg in Österreich sind seit vielen Jahrzehnten wichtiger Bestandteil des Einbecker Lebens. Gemeinsame Besuche haben zu internationalen Freundschaften, ja sogar zu internationalen Ehen geführt. Aber auch handfeste Projekte wie zum Beispiel der „Einbecker Zehner“ sind aus Anregungen aus unseren Partnerstädten entstanden. Mit dem Euro-Camp findet ein regelmäßiger internationaler Jugendaustausch statt. „Mit großer Energie werde ich mich auch weiterhin um die internationalen Partnerschaften kümmern und für weitere Impulse sorgen.“ verspricht Dirk Heitmüller.

Mit wachsender Sorge beobachtet der SPD-Bürgermeisterkandidat, dass sich in Einbeck mittlerweile eine nationalsozialistische Zelle gebildet hat. Der feige Sprengstoffanschlag auf das Haus einer jungen Mutter ist bislang trauriger Höhepunkt einer langen Reihe von gezielten Provokationen.

Insbesondere das Engagement des Bündnisses „Einbeck ist bunt“, mache ihm Mut, betont Dirk Heitmüller. Das allein genügt jedoch nicht. „Wir können mehr tun zum Beispiel in Bezug auf die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit der Stadt, der Bildungs-, der Jugend- und der Sozialarbeit. Ebenso kann ich mir sehr gut einen Präventionsrat für Einbeck vorstellen“ kündigte Heitmüller an.

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