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Teaser Mobilitaet Foto: SPD-Einbeck

14. September 2020: Für Mobilität in einer bewegten Stadt

In einer Stadt mit einem Zentrum, mehreren großen Ortschaften und vielen kleineren Dörfern ist ein gutes Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wichtig. Berufspendler, Schülerinnen und Schüler sowie Menschen ohne eigenes Fahrzeug sind auf ein gutes und flexibles Angebot auf der Straße und der Schiene angewiesen. Dieses wolle er weiter ausbauen, hebt der SPD-Bürgermeisterkandidat Dirk Heitmüller hervor.

Öffentlicher Personennahverkehr ist aber nicht kostendeckend zu betreiben. Hohe Zuschüsse an die beauftragten Unternehmen aus den kommunalen Kassen der Aufgabenträger sind erforderlich, er bekennt sich ausdrücklich zu diesem erforderlichen finanziellen Aufwand.

Seit der Reaktivierung für den Schienengebundenen Personennahverkehr fahren Triebwagen von DB regio als Regionalbahn 86 stündlich auf dem Schienenweg der Ilmebahn zum Bahnhof in Salzderhelden und gewährleisten dort den Anschluss an die Regionalexpress-Linien des Metronoms sowie auch durchgängig bis nach Göttingen. Zeitgleich mit der Streckenreaktivierung hat die Ilmebahn den Schienenweg vom Bahnhof Einbeck Mitte bis zum Haltepunkt Fichtestraße am PS.Speicher auf eigene Rechnung instandgesetzt. Das Teilstück ist elektronisch nach den aktuellen Vorgaben gesichert. Deshalb wird es Zeit, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft nun auch die Verlängerung der Regionalbahn 86 bis zum Haltepunkt Fichtestraße genehmigt, fordert Dirk Heitmüller. Profitieren davon können die Schülerinnen und Schüler der nahegelegenen Berufsbildenden Schule und die Besucherinnen und Besucher des PS.Speicher.

Erwähnenswert findet der SPD-Bürgermeisterkandidat auch, dass die Ilmebahn am Endpunkt des Schienenweges bei Kilometer 7,6 („Sachsenbreite“) die Einrichtung eines Verladeplatzes für Holz von LKW auf Schienenfahrzeuge plant. In diesem Zusammenhang kann sich Dirk Heitmüller vorstellen, dass dort auch ein Haltepunkt für den Schienengebundenen Personennahverkehr entsteht. In Verbindung mit einem Pendlerparkplatz kann so Menschen aus dem westlichen Stadt- und Kreisgebiet ein Angebot für eine durchgängige Fahrt mit der Regionalbahn 86 bis nach Göttingen und zurück unterbreitet werden. Allerdings hebt Dirk Heitmüller auch hervor, dass die Einrichtung dieses und ggf. weiterer Schienen-Haltepunkte im Stadtgebiet am Schienenweg der Ilmebahn und der DB, beispielsweise in Naensen, nur mit Zustimmung einschließlich Finanzierungszusage des Aufgabenträgers für den Schienenpersonennahverkehr, der Landesnahverkehrsgesellschaft, realisierbar sein wird.

Für den Öffentlichen Personennahverkehr mit Linienbussen ist Im sogenannten Nahverkehrsplan die Verbindung der einzelnen Ortschaften untereinander und mit der Kernstadt sowie der Kreisstadt festgelegt. Dirk Heitmüller betont, dass er für eine ständige Überprüfung dieser Linien steht. Wo das Angebot nicht angenommen wird, müssen die Busse nicht leer fahren. Wo ein Bedarf besteht, muss ein Angebot eingerichtet oder sogar erweitert werden.

Die Zukunft gehört auch sogenannten Bedarfs- oder Tür-zu-Tür-Verkehren, ist sich der SPD-Bürgermeisterkandidat sicher. Bei dieser alternativen Betriebsart des Verkehrs werden die Verkehrsmittel nach Voranmeldung bei Bedarf in Betrieb gesetzt, sie sind die Alternative zu Leerfahrten großer Omnibusse im Fahrplantakt insbesondere im ländlichen Raum.

Er wird sich bei dem Aufgabenträger für den Öffentlichen Personennahverkehr für die Etablierung dieser Betriebsart einsetzen. Das Politprojekt mit dem sogenannten Eco-Bus im nordöstlichen Teil unseres Landkreises hat gezeigt, dass ein derartiges Angebot auf die Nachfrage bezogen Zukunft haben kann, so Dirk Heitmüller.

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